1860 droht auch mit rechtlichen Konsequenzen

Klare Worte des 1860-Präsidenten Robert Reisinger in Richtung des Blogs dieblaue24. In einer eMail mahnte er gestern den Webblog aufgrund eines Artikels ab. Mit den Worten “… die von Ihren Informanten übermittelten Aussagen wurden von mir auf dieser Veranstaltung so nicht getätigt”, spricht er die Berichterstattung im Hinblick auf das am Sonntag veranstaltete Fantreffen der ARGE in Burgadelzhausen an.

Mehrere Gesprächsangebote

Reisinger stellt klar, dass er sowohl über Yahya Ismaik, als auch über Anthony Power und den Rechtsvertretern von Hasan Ismaik ausdrücklich mehrmals Gesprächsbereitschaft signalisiert, jedoch nie eine Antwort bekommen habe. Auf dieblaue24 steht, Reisinger habe nicht nur keinen Redebedarf, wenn überhaupt, dann erwarte der Präsident, dass Ismaik ihn kontaktiere und nicht andersherum.

Auch im Hinblick auf die Tickets von MAN stellt Reisinger klar: “Richtig ist, dass ich von einer solchen Vereinbarung keine Kenntnis hatte und die Entscheidung pro GWS allein aus wirtschaftlichen Zwängen von der Geschäftsführung ausgefallen sind.” Auf dieblaue24 stand, dass Reisinger in Burgadelzhausen behauptet hätte, es gäbe kein schriftliches Angebot von MAN bezüglich der Abnahme von 50.000 Tickets für die Allianz-Arena. Für die Befürworter der Allianz-Arena immer noch ein Argument, warum es sich gelohnt hätte, dort auch in der Regionalliga zu spielen.

Reisinger beendet seinen Appell an dieblaue24 mit Androhung rechtlicher Konsequenzen. Der TSV 1860 München wird juristische Hilfe in Anspruch nehmen, würden die Worte des Präsidenten nicht richtig gestellt oder der Artikel zumindest gelöscht werden.

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