Richard Ostermeier tritt als Verwaltungsrat zurück. Nun liegt uns auch die schriftliche Rücktrittserklärung vor. Es seien familiäre Gründe, wie er uns auch noch einmal auf direkte Rückfrage persönlich betont. Dass sein überraschender Rücktritt zahlreiche Diskussionen auslösen wird, das muss ihm dabei allerdings bewusst sein.

Ostermeier bedankt sich bei vielen “Weggefährten”. Bei Fanclubs, Freunden und auch dem Präsidium. Auch Karl Rauh, Abteilungsleiter der Leichtathleten und der Fitnesslöwen, wird von ihm positiv im Hinblick auf den Einsatz im Bereich des Breitensports erwähnt.

Im Hinblick auf die Gesellschafter der KgaA wünscht sich Ostermeier “eine möglichst einvernehmliche Zukunftslösung”. Allerdings weist er im zweiten Satz darauf hin, dass trotz “gegenseitigem Bemühen diese Partnerschaft nie zusammengepasst hat und auch kaum mehr zusammenfinden wird”.

Die Vision von einem bundesligatauglichen Stadion an der Grünwalder Straße erwähnt Ostermeier ebenfalls und richtet sich dabei an die Stadt. “Es bedarf mutiger Ideen und einem festen Willen, um gemeinsam über neue kreative, bauliche Maßnahmen” nachzudenken. Von einer Kapazität von 25.000 bis 31.860 spricht Ostermeier in seinem Brief.

Beendet wird das Schreiben mit den unterstrichenen Worten: “Der Verein gehört seinen Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren und ihn leben”.

Der gesamte Brief

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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