1860-Gesellschafter Hasan Ismaik steht seit 2011 in der Kritik der Westkurve. Seit Jahren wird eine Fahne geschwenkt, mit dem durchgestrichenen Konferfei von Ismaik. Martin Gräfer von Hauptsonsor “die Bayerische” kritisiert den Protest gegen Ismaik. Nun äußert er sich erneut.

Die Stellungnahme von Martin Gräfer

Liebe Alle, liebe Fans des TSV 1860 München,*

Mir ist völlig klar, dass sich ein Konflikt viel besser benutzen lässt als die Geschichte von Einheit und Gemeinsamkeit. Ich habe den Eindruck, dass von meinem Beitrag vielleicht deshalb nur diejenigen Einzelteile benutzt wurden, die für den Konflikt nützlich sind.

Wer den Beitrag als Ganzes liest, versteht, wie begeistert ich von der Stimmung und Unterstützung der Mannschaft berichte. Das nimmt den meisten Raum in meinem Beitrag ein! Wer seine Meinung äußert, darf auch kritisiert werden. wer Kritik übt, muss damit rechnen, ebenfalls Kritik zu bekommen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung steht jedem zu, sogar mir. Persönlich verletzende, diffamierende und beleidigende Äußerungen haben mit Kritik nichts zu tun. Ich lehne sie entschieden ab und ich beteilige mich daran auch nicht!

In meinem Beitrag spreche ich mich ja gerade gegen persönlich verletzende Angriffe aus – egal gegen wen und von welcher Seite!

Ich bin sicher, die weitaus überwiegende Mehrheit aller Anhänger der Löwen wünschen sich die Gemeinschaft, die auch im Pokalspiel so unglaublich zum Ausdruck gebracht wurde. Und dazu braucht es Einheit und Gemeinsamkeit. Stellt Euch mal vor, die unterschiedlichen Lager würden sich nicht weiter als Gegner betrachten, sondern aufeinander zugehen. Mein Traum wäre, ich gebe es zu, dass alle unterschiedlichen Parteien die Bereitschaft dazu zeigen. Abzurüsten in Wort und Text und einander mit Respekt zuzuhören. Wir alle sind darin vereint, dass wir unsere Löwen wieder in der 2. Bundesliga feiern können!

Auch interessant zu dieser Thematik: Der Klügere gibt nach? Einseitige Berichterstattung schadet dem TSV 1860

* eine Textpassage wurde gestrichen

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