In einem Interview mit der tz München / Münchner Merkur spricht Daniel Bierofka im Schwerpunkt über seinen Besuch beim Heimspiel des TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg. Auf die Frage, ob er sich eine Tätigkeit bei Türkgücü vorstellen kann, bejaht der Ex-Löwe.

Zwei Jahre war Daniel Bierofka nicht mehr bei den Löwen live im Stadion. Auf Einladung des ehemaligen 1860-Geschäftsführer Markus Fauser wäre er dann ins Stadion gegangen. “Natürlich habe ich sofort ja gesagt. Keiner weiß ja ob nicht bald wieder Geisterspiele kommen.” Es habe sich ein wenig seltsam angefühlt. Aber die Atmosphäre wäre einzigartig und es hat sich gelohnt. Gefreut hat er sich darüber, dass Stadionsprecher Sebastian Schäch ihn als “Vorzeigelöwe” begrüßt hat und die Fans ihn herzlich mit Sprechchören empfingen.

Als Trainer ging es auch darum, dass “man im Karussell drin bleibt”, so Bierofka. “Auch ich werde demnächst vielleicht mal in Unterhaching oder sonst wo auf der Tribüne sitzen.” Oder vielleicht sogar auf der Trainerbank? Er könne sich auch vorstellen wieder in den Ausbildungsbereich zu gehen. Das habe ihm bei Sechzig sehr viel Spaß gemacht. “Momentan ist Heimatnähe schon ein Faktor.” Aber ob er bei Sechzig ein Thema wäre, das müsse man Andere fragen. Doch auch ein Engagement bei Türkgücü München kann sich Bierofka vorstellen: “Dazu müsste man miteinander reden – und schauen, ob man auf einer Wellenlänge liegt. Wie gesagt: Ich bin offen für alles, aber ich mache nur Dinge, von denen ich überzeugt bin.” Das Türkgücü mit “nervöser Hand” geführt wird und 2021 bereits vier Trainer verschlissen hat, ist für Biero kein Hindernis. “Nach allem, was ich schon erlebt habe, schreckt mich nichts mehr ab.”

Das Interview findet ihr hier: Bierofka im Exklusiv-Interview: „Die Löwen werden immer mein Verein sein“

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