Bereits letzten Sonntag hatte Jonas Sagstetter dem Löwenmagazin für den Advents-Stammtisch abgesagt. Weil er krank war. Und auch am gestrigen Freitag fehlten er und sein Bruder Benni weiterhin krankheitsbedingt. Genauso wie Juro Petrusic. Damit ging der TSV Haching München deutlich geschwächt in das Spiel gegen die Recycling Berlin Volleys.

Doch Haching München präsentierte sich zunächst stark. Äußerst motiviert ging die Mannschaft in den ersten Satz. Und holten sich diesen durchaus souverän mit 25:22. Die Hauptstädter reagierten. Berlins Trainer Cédric Enard brachte den russischen Weltklassespieler Sergey Grankin. Im zweiten Satz konnten die Hachinger wenig entgegensetzen und verloren verdient mit 9:25. Doch aufgeben wollte die Mannschaft von Bogdan Tanase nicht. In den folgenden Sätzen zeigte Haching München wieder ordentlich Power und vor allem Kampfgeist. Im vierten Satz konnte die Mannschaft sogar bis zur Mitte des Durchgangs führen und erzwang so fast einen fünften entscheidenden Satz. Die Erfahrung der Berliner brachte jedoch die Entscheidung. Mit 1:3 (25:22; 9:25; 17:25; 20:25) unterlag der TSV Haching München damit dem deutschen Meister aus Berlin.

Leonard Graven, Libero beim TSV Haching München: “Wenn Berlin Grankin einwechseln muss, dann ist das eigentlich schon genug Anerkennung für uns. Es war heute ein geiles Spiel und Belohnung für unsere tägliche Arbeit.”

Berlins Nationalspieler Ruben Schott: „Haching hat alles abgerufen, guten Service geboten. Wir haben selber sehr schlecht begonnen. Keine Ahnung, warum wir heute nicht zum Zug kamen zu Beginn.“


Es war das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Am kommenden Sonntag (19. 12. 2021) spielt der TSV Haching München in Neu-Ulm beim VfB Friedrichshafen.


Mehr Bilder gibt es in unserer LM-Gruppe TSV Haching München.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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