Der TSV 1860 muss das Heimspiel gegen den FC Nürnberg II am 1. August (Anstoß um 14.00 Uhr) vor leeren Rängen austragen lassen. Der DFB verhängt den Verein mit einem Geisterspiel wegen den Ausschreitungen der Fans beim Relegationsspiel gegen den Jahn Regensburg am 30. Mai.

Nachdem die Fans bei dem Spiel mit der Leistung der Mannschaft und dem Rückstand nicht glücklich waren, entluden sie ihren Frust der gesamten Saison und warfen Becher, Stangen und rausgerissene Sitze auf das Spielfeld, so dass das Spiel für eine viertel Stunde unterbrochen wurde. Polizei musste zudem das Stürmen des Platzes verhindern.

Fanausschreitung beim Relegationspiel 1860 vs. Jahn
Fanausschreitung beim Relegationsspiel 1860 vs. Jahn

Wie der DFB berichtet, gab es in der Saison 2016/17 weitere Vorfälle, die ebenso zu dieser Strafe führten. Hier handelt es sich um “pyrotechnische Vorkommnisse” bei Auswärtsspielen in Düsseldorf, Aue, Dresden und Heidenheim. Auch beim Hinspiel in Regensburg wurde Pyrotechnik gezündet und ebenso Becher auf das Spielfeld geworfen.

Nachdem die Löwen nun wieder im GWS beheimatet sind und das erste Heimspiel ein großer Erfolg war, ist ein Geisterspiel beim Derby gegen Nürnberg sicherlich eine schmerzvolle Strafe.

Der TSV 1860 München hat die Strafe angenommen.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
Abonnieren
Benachrichtige mich bei