Eine wahre Torflut gabs an diesem Regensonntag in Ingolstadt, aber leider nicht für die Löwen. An Tagen wie diesen will einfach gar nichts gelingen. Mindestens 20 Torschüsse für die Löwen, viermal Aluminium, aber kein einziger Treffer, sieben Gegentore, gefühlt 1000 Fehlpässe. Die Futsal Panthers konterten die Löwen in der heimischen MTV-Halle zu Ingolstadt gnadenlos aus.

Für die Löwen war es ein Debakel sondersgleichen und nach fünf Siegen hintereinander die erste Niederlage der Saison. Zum Glück eine völlig unbedeutende, denn der TSV 1860 München stand vor diesem letzten Spiel der Bayernliga Süd bereits als Erster fest. Zu keiner Zeit konnten die zuletzt vielgelobten Löwen ihre spielerischen Qualitäten abrufen. Zahlreiche Chancen wurden überhastet vergeben, viele Angriffe nicht zu Ende gespielt und das Umschalten von Offensive zu Defensive misslang viel zu oft. Es fehlte an Konzentration, Laufbereitschaft und Kampfgeist.

Beste Spieler in einem uninspiriert auftretenden Team waren Torhüter Mihael Vukovic, der durch seine Paraden eine höhere Niederlage verhinderte, und Nachwuchshoffnung Ante Topcic.

In den nun anstehenden Finalspielen um die Bayernliga-Meisterschaft müssen sich die Löwen erheblich verbessern, um ein Wörtchen bei der Vergabe des Titels mitreden zu können.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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