Hop oder Top. Ein Modell mit Mey und Ismaik im Verbund wird es nicht geben, das teilt der mögliche neue Investor Gerhard Mey der Süddeutschen Zeitung mit. Das will allerdings vor allem Hasan Ismaik nicht: “Entweder will er ganz raus, oder er behält es alleine”. Hasan Ismaik wolle dann aber, dass alle Darlehen sofort abgelöst werden, plus die Kaufsumme. Mey meint im Interview auch, dass Ismaik glaube, die Fans stünden hinter ihm. Weil ihm die “Statthalter” falsch berichten? Mey dazu: “Das ist die Knackwurst: Wenn er hin und wieder mal selbst hier wäre, dann wüsste er ja, wie die Stimmung ist!” Kritik kommt vor allem auch in Richtung dieblaue24 und das Interview mit Ismaik. Die Verhandlungen habe das ganz schön gestört: “Wir sollten meines Erachtens in eine weitere Verhandlungsrunde eintreten. Und zwar nicht über irgendwelche Fanblogs, sondern direkt.”

Interessant vor allem auch was Gerhard Mey über Robert Reisinger sagt. Sie hätten sich ausführlich unterhalten. Mit Reisinger könne man über Strukturen reden. Vor allem aber seien die Verantwortlichen gegenüber einem potentiellen Investor Mey offen. Für alle Fans, die in diese Führung Hoffnung gesetzt haben, ein gutes Zeichen. Hinter den Kulissen wurde geredet.

Ob Gerhard Mey tatsächlich 65 bis 70 Millionen zahlt ist fraglich. “Die Rückkehr in die 2. Liga, also nur dorthin, wo er hergekommen ist, kostet nach Schätzung aller Experten 40 bis 50 Millionen Euro. Das kommt ja on top”, meint Mey zur Süddeutschen Zeitung. Ihn würde damit eine Investition in den Verein sicherlich 120 Millionen kosten. Wichtig ist, dass nun die Verhandlungen weiter gehen.

Findet 1860 damit eine neue Zukunft? Ein wichtiges Interview, das tief blicken lässt. Vor allem aber unsere Hoffnung, die wir seit Juli haben, weiter befeuert. Wir glauben an den Verein und seine Zukunft.

Das gesamte, durchaus interessante Interview gibt es morgen in der Süddeutschen Zeitung!

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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