In einem Facebook-Post wendet sich Hasan Ismaik, bzw. dessen Agentur in seinem Namen, an die Fans. Er macht deutlich, dass er für eine gemeinsame Kompromisslösung zum Wohle des TSV 1860 bereit gewesen wäre, das aber seitens des Vereins nicht erwünscht gewesen sei. Es hätte andere Kandidaten gegeben, die bereit gewesen wären, mit beiden Gesellschaftern zusammenzuarbeiten. Ob er damit die von ihm angekündigte Münchner Persönlichkeit oder aber Franz Gerber meint, schreibt er nicht.

Hasan Ismaik auf Facebook

Liebe Löwen,

mit Bedauern muss ich feststellen, dass der TSV 1860 zu keiner Zeit bereit ist, außerhalb der 50+1-Regel zu agieren, sondern nur seinen eigenen Willen – wie jetzt bei der Besetzung des Geschäftsführerpostens – durchzusetzen. Ich hätte mich auch durchaus damit anfreunden können, über eine gemeinsame Kompromisslösung zum Wohle des TSV 1860 nachzudenken. Dies war aber offenbar nicht gewünscht.

Ich bin mir ziemlich sicher, es hätte andere Kandidaten als Michael Scharold gegeben, die mit beiden Gesellschaftern zusammen gearbeitet hätten. Ich stelle in Frage, warum unser Kandidat mit nachgewiesener sportlicher Vergangenheit im Managementbereich ohne Chance war. Für die finanzielle Stabilität ist für die nächsten 18 Monate gesorgt.

Für uns gibt es gute Gründe, warum wir Michael Scharold abgelehnt haben. Meine neue Vertrauensperson in München wird dazu demnächst Stellung beziehen.

Einmal Löwe, immer Löwe

Hasan Ismaik

 

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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