Hohe Solidarität in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken ist im Hinblick auf den TSV 1860 München vor allem ein Thema brisant: Die Personalie Wolfgang Schellenberg. Mit zahlreichen Kommentaren und auch Bildern mobilisieren Fans ihre Kräfte und setzen ein Zeichen pro Schellenberg. Bereits gestern wurde durch den Münchner Merkur bekannt, dass der Verein und Schellenberg getrennte Wege gehen. Verantwortlich dafür ist vermutlich der Geschäftsführer Markus Fauser.

Wir berichteten: Merkur berichtet: 1860 trennt sich von NLZ-Chef Schellenberg

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Quelle: Facebook

Bislang keine Stellungnahme

Der Aufschrei der Fans mag solidarisch wirken, macht im Moment jedoch nicht wirklich viel Sinn. Denn eine offizielle Stellungnahme des Vereins fehlt bislang. Die sollte man fairerweise abwarten, bevor man sich ein Urteil bildet. Ansonsten befeuert man nur unnötige Mutmaßungen und Spekulationen. Robert Reisinger versprach heute, dass die KGaA Stellung beziehen würde und dass “das Thema dann auch erledigt” sei.

Der Verein zeigt im Hinblick dieser Thematik allerdings eine deutliche Schwäche. Es macht durchaus Sinn, bei solchen Themen zügig und ohne viel Zeitverzug zu handeln und an die Öffentlichkeit zu gehen. Es ist nicht gerade hilfreich, wenn man derartige Themen am Stammtisch diskutieren lässt. Gleiches gilt in der heutigen Zeit natürlich auch für die sozialen Netzwerke.

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