Christian Schmidbauer, ARGE-Region 6

In der Zwischenzeit zeichnen sich immer wieder weitere Kandidaten im Kampf um die Plätze im Verwaltungsrat ab. Seit gestern ist bekannt, dass Christian Schmidbauer kandidiert. Der 39jährige Vorsitzende der ARGE-Region 6 lässt sich aufstellen. Dem Löwenmagazin wird er ein umfangreiches Interview geben, das hat er heute morgen versprochen. Allerdings erst nach der Relegation, denn das Löwenmagazin wird am 22. April das Projekt “No Politics, Just Sports” starten. Bis nach der Relegation wird es dabei keine vereinspolitischen Berichterstattung geben. Die Aktion beginnt im Grunde bereits einen Tag zuvor, da dann das Heimspiel gegen den FC Augsburg II ist.

Auch Oskar Dernitzky möchte sich öffentlich nicht mehr vor der Relegation zu Wort melden. Zudem haben wir Bernhard Winkler um ein Interview gebeten. Kommt es zustande, dann ebenfalls erst nach den möglichen Aufstiegsspielen für die 3. Liga.

Des Weiteren wurde bekannt, dass Unternehmer Norbert Steppe als Interessent für die Kandidatur auf der Liste steht. Hierfür musste er als Beisitzer bei den Unternehmern für Sechzig sein Amt niederlegen. Denn der Förderverein bleibt vereinspolitisch neutral und betont, dass niemand für ein Amt kandidieren kann, der gleichzeitig ein Amt bei den Unternehmern für Sechzig e. V. hat.

Als Kandidat bestätigt wurde vom Wahlausschuss noch niemand.


Stellungnahme der Unternehmer für Sechzig

Wir sind seit unserer Gründung satzungsgemäß unabhängig und vereinspolitisch absolut neutral. Dies wird auch immer so bleiben, schließt allerdings nicht aus, dass sich einzelne Mitglieder in Vereinsbelangen des TSV 1860 München e. V. engagieren können.
Die mögliche Kandidatur etwaiger Mitglieder unseres Vereins für die Verwaltungsrats-Wahlen am 22. Juli 2018 ist deshalb eine individuelle Entscheidung und steht in keinerlei Zusammenhang mit ihrer Mitgliedschaft in unserem Verein. Einmal mehr möchten wir betonen, dass qua Satzung keines unserer Mitglieder gleichzeitig ein offizielles Amt bei uns und beim TSV 1860 München e.V . ausüben kann. Für den Fall der Wahl in ein Vereinsgremium beim TSV 1860 München e. V. müsste entsprechend der Rücktritt von der jeweiligen Position in unserem Verein erfolgen.
Wir respektieren den freien Entschluss aller Kandidaten, sich der Wahl zu stellen und stehen den anstehenden Personalentscheidungen wertungsfrei gegenüber. Aus einzelnen Kandidaturen Rückschlüsse auf die strategische Ausrichtung oder vereinspolitische Präferenzen der Unternehmer für Sechzig zu ziehen, entbehrt also jeglicher Grundlage.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
1 Kommentar
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

hheinz

Man sollte jemandem messen an dem was er sagt und tut und nicht an dem wo er Mitglied ist.
Und die moralische Überhöhung des Löwenmagazins finde ich in diesem Punkt anstrengend.

Als wenn demokratischer Wettstreit, der Austausch von Argumenten und auch eine sachorientierte Diskussion, ja wegen mir sogar Streit etwas Schlechtes wäre.

Gerade das Löwenmagazin könnte durch eine informative und sachgerechte Berichterstattung dazu beitragen dass Themen hochwertig und faktenbasiert aufbereitet werden.

Davon abgesehen ist, auch wenn oft ein anderer Eindruck erzeugt wird, eine Wahl für den Verwaltungsrat eigentlich kein Thema mit dem sich ein Profi Fußballer befassen müsste.

Und wenn Kandidaten wie Hirschberger meinen sie könnten durch Parolen Stimmen fangen dann bin ich froh um jeden der Fakten auf den Tisch legt.

Aber dann erledigen das eben Andere. Ob die das ebenso gut können lasse ich mal offen.