Neun Jahre war Roman Beer Abteilungsleiter des TSV 1860 München. Nun macht er den Weg “frei für frischen Wind”. Spätestens zum Ende der Saison 2021/22 stellt er sein Amt zur Verfügung.

Neun lange Jahre war Roman Beer in der Abteilungsleitung der Fußballabteilung des TSV 1860 München tätig. Zuerst als stellvertretender Abteilungsleiter, dann als Abteilungsleiter. Aus privaten Gründen möchte er das Amt nun niederlegen. Es sei zudem Zeit für frischen Wind, so Roman Beer.

Auch Thomas Probst wird sein Amt zeitnah zur Verfügung stellen. Schatzmeister Kurt Renner hingegen bleibt. Ihm obliegt es, bis zur nächsten Wahl Ersatzmitglieder zu bestimmen. Als 2020 Reinhold Mader aus beruflichen Gründen von seinem Amt als Schatzmeister zurückgetreten war, hatte man Kurt Renner so in die Abteilungsleitung geholt. 2021 wurde er dann von den Mitgliedern bestätigt und offiziell gewählt. Das wird nun auch für die Ämter des Abteilungsleiters und des Stellvertreters so gehandhabt.

Auch interessant: Servicevertrag für NLZ – die Herausforderung des neuen Fußballabteilungsleiters

Titelbild: IMAGO / Ulrich Wagner

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United Sixties

Aufrichtigen Dank auch hier an Roman und Thomas für so viele Jahre Engagement im Ehrenamt mit herausragenden Leistungen. Die Abteilung ist finanziell gesund wie nie zuvor, alle Verantwortungen Jugendteams spielen in höchster Spielklasse, die Löwenfussballschule wurde reformiert , ein Frauenteam gegründet, Penta und auch Inklusionsfussball für den Breitensportverein TSV 1860 ! Der Nachwuchs unseres geliebten Klubs ist also hervorragend aufgestellt und mit dem NLZ der KGaA auch klare Trennungen vereinbart. Besten Dank für Eure Jahre im Ehrenamt und alles Gute weiterhin als Löwen unter Löwen auf Giesings Höhen…auch der profitaugliche anstehende Umbau am Sechzger gehört mit Romans Einsatz und Kontakt zur Stadtspitze in besonderer Weise gewürdigt für alle Zeiten !

hheinz

Viele Jahre wurde die Fußballabteilung als (gut funktionierender) Insiderclub geführt. Ich hoffe man hat daher die Nachfolge schon gut geregelt, ansonsten wartet auf jeden der sich das antut ein undankbarer Knochenjob.

Andi_G

Wie meinst du das?

hheinz

Man kann einen Verein doch unterschiedlich organisieren. Ganz Viele machen relativ wenig Arbeit oder wenige machen ganz viel Arbeit. Meiner Meinung nach war es bei uns die letztere Variante mit Roman Beer im Zentrum.

Das sollte gar nicht negativ rüberkommen, das Engagement von Roman Beer für den Verein ist ohne jeden Zweifel.

Last edited 3 Monate her by HHeinz
Bine1860

Aber bei den meisten Vereinen ist es doch tatsächlich so, dass wenige viel Arbeit machen, gerade die “andauernden” Arbeiten.

hheinz

Mir fallen nur wenige Vereine mit einer ähnlichen Extremsituation ein. Vielleicht Kaiserslautern, dort hat auch der Profibereich den e.V. fast komplett leer gesaugt.
Ansonsten stimmt Deine Aussage aus meiner Sicht nur wenn man sich mit Stadtteilvereinen die ein paar Hundert Mitglieder haben vergleichen möchte.

Man sieht es ja schon an den gemachten Aussagen wie “alle Jugendmannschaften spielen in der höchsten Spielklasse” oder einem Vertrag im hohen 6-stelligen Bereich welcher die Koordination zwischen KGaA und e.V. regelt (oder jetzt gerade auch eben nicht).

Normalweise, und das laste ich Roman Beer überhaupt nicht an, bezahlt der Profisport für den Amateurteil. Wir dagegen müssen einen Multimillionär bei Laune halten der gelangweilt im Fernen Osten sitzt und Aufsätze über Geopolitik verfasst.

Das wäre ein Job den würde ich mir fürstlich entlohnen lassen 😀

Last edited 3 Monate her by HHeinz
Randpositionslöwe

Das mit dem fürstlich entlohnen lassen, lässt sich angeblich leider aus politischen Gründen für den Gesamt e.V. nicht darstellen. So bleibt der schwarze (rote) Peter halt bei der Fußballabteilung hängen.

hheinz

Das mit dem fürstlich entlohnen war auch eher humorvoll gemeint.

Bine1860

Ja da hast du recht, ich habe da eher an kleinere Vereine im Allgemeinen gedacht. Dass eine Profi KGaA praktisch am Tropf vom EV hängt ist “schade”.

juergen

oha… grosses Stühle Rücken…

Danke Roman für die lange Zeit als Abteilungsleiter, war ja auch teilweise sehr turbulent 🙂

Last edited 3 Monate her by jürgen