Sehr geehrter Herr Ulrich Wilhelm,

viele Fans des TSV 1860 München haben voller Erwartung auf Ihre Sendung “Nie mehr Erste Liga” in der ARD gewartet. Wir als Plattform für Fans des Traditionsvereins haben, wie viele andere auch, dafür geworben. Umso größer war die Enttäuschung über das Resultat. Wir fragen uns alle, was Ihr Redaktions-Team sich dabei gedacht hat, den TSV 1860 München derart einseitig darzustellen. Wir haben jegliche Objektivität vermisst.

Im Mittelpunkt standen als Fans zwei Allesfahrer. Ältere Herren, die wir als Fans durchaus schätzen. Aber sie spiegeln eben nicht den Querschnitt unserer Fangemeinde wieder. Warum wurden nicht auch jüngere Fans befragt? Familienväter, die im Moment einfach nur genießen “daheim in Giesing zu sein” oder auch Fans, die zwar kritisch der Zukunft entgegen blicken, aber Hoffnung haben?

Dann stellt Ihr Team ausgerechnet dem Vorsitzenden des TSV Buchbach Fragen. Einem Mann, der in Buchbach als bekennender Bayern-Fan bekannt ist und die Begegnung seines Vereins mit dem TSV 1860 München als eine Art Bürde präsentiert hat. Wir können Ihnen versichern, dass wir mit den meisten anderen Vereinen der Regionalliga ein sehr gutes Konkurrenzverhältnis haben. Die sich auf die Heimspiele gegen die Löwen freuen und sie als eine große Herausforderung ansehen, ja sogar teilweise als Spiel des Jahrhunderts bezeichnen. Warum wird hier ausgerechnet ein Vorsitzender befragt, der als Bayern-Fan vollkommen voreingenommen ist?

Ihre Reportage war unverschämt und tendenziös. Nachdem wir Ihre Sendung als TV-Tipp der Woche präsentiert haben und viele Sechzger-Fans diesen Tipp wahrgenommen haben, kommt eine derart einseitige Reportage im Hinblick auf unseren Traditionsverein. Das ist äußerst Schade.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Löwenmagazin

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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