Hasan Ismaik und Anthony Power stehen aktuell scharf in der Kritik der Westkurve. Das gefällt der Geschäftsleitung des TSV 1860 München nicht. Sie fordert ausdrücklich auf, den Protest zu unterlassen. Interessant: Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel wollen als Geschäftsführer wohl nicht alleinig die Verantwortung für die Stellungnahme übernehmen und unterschreiben mit “Geschäftsleitung”.

Offener Brief der Geschäftsleitung.

Die neue Saison ist für den TSV 1860 München erfolgreich gestartet. Die ersten beiden Ligaspiele brachten nach den Anstrengungen der Sommerpause einen sehr erfolgreichen Auftakt. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen konnte die Mannschaft das Optimum auf der Habenseite verbuchen.

Diese mitreißenden Spiele haben jedem, der den Löwen im Herzen trägt gezeigt, was möglich ist, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und das Teammotto verinnerlichen. „Ein Team – ein Weg“ soll nicht nur eine Floskel sein, sondern für das stehen, was den TSV 1860 München ausmacht.

Wir mussten aber auch Beleidigungen gegen die Gesellschafter des TSV 1860 München und einzelne handelnde Personen feststellen.

Die Löwen stehen für Meinungsfreiheit, Toleranz und Gemeinsamkeit. Kritik ist ausdrücklich erwünscht, wenn sie in der richtigen Form geäußert wird und im Idealfall sogar konstruktiv und zielführend ist.

„Die Botschaft macht der Empfänger, nicht der Sender“, ist ein bekannter Ausspruch. So kommt die Fahne, die ein durchgestrichenes Konterfei von Hasan Ismaik zeigt, beim Empfänger und dessen Kulturkreis als Beleidigung und Diskriminierung an.

Daher sprechen wir uns als Geschäftsleitung gegen diese Fahne aus und wünschen uns, dass diese Botschaft künftig bei den Spielen der Löwen nicht mehr zu sehen ist.

Während wir in unserem Stadion als Geschäftsleitung die Pflicht haben, klare Kante gegen Beleidigungen aller Art, insbesondere aber gegen Organe des TSV 1860 München zu zeigen, können wir auf anderen Spielfeldern nur zur Vernunft appellieren.

Daher rufen wir alle Löwen-Fans auf, Beleidigungen auch im Internet gegen alle Gesellschaftervertreter zu unterlassen, sei es in den Kommentarspalten der Social-Media-Kanäle des Vereins als auch im Internet und insbesondere im Kommentarbereich der Blogs.

Auf unseren eigenen Kanälen haben wir unsere Mitarbeiter angewiesen, zum Schutz aller Personen rund um den TSV 1860 München, Beleidigungen nicht zu dulden und entsprechende Einträge zu verhindern und entsprechend zu bearbeiten.

Was Gemeinschaft ausmacht, das haben wir im Sommer gesehen und bedanken uns daher bei jedem einzelnen, der nicht nur aber insbesondere auch in der abgelaufenen Sommerpause alles dafür gegeben hat, dass die Mannschaft einen erfolgreichen Start hatte und hoffentlich vor einer erfolgreichen Saison steht, die unseren gemeinsamen Traum möglich macht. Beide Gesellschafter mit ihren Mitarbeitern, alle Sponsoren, Gönner und Partner, angeführt von unserem Hauptsponsor die Bayerische, jeder einzelne Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, das Nachwuchsleistungszentrum und natürlich auch unsere Mannschaft mit dem Trainerteam, haben im Sommer gemeinsam dazu beigetragen, dass wir einen wettbewerbsfähigen Etat und darauf aufgebaut einen Kader mit der gewünschten Breite zur Verfügung haben. Wir haben eine Gruppe an Spielern gefunden, die einen idealen Mix aus Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs, dem Bestandskader und Spielern, die von anderen Vereinen zu uns gekommen sind, hat.

Sechzig München ist eine Gemeinschaft, die allen zugänglich sein soll. Sechzig München schließt niemanden aus, Sechzig München steht für Toleranz, Gemeinsamkeit und Meinungsfreiheit.

Schickt uns Eure Kritik an fanbetreuung@tsv1860.de, wir sorgen dafür, dass sie gehört und bearbeitet wird.

Wir rufen jeden einzelnen, der den Löwen im Herzen trägt, dazu auf, sich diesem gemeinsamen Weg anzuschließen. Jeder einzelne kann mit seinem persönlichen Beitrag dafür sorgen, dass der Traum wahr werden kann. Es geht nur #GemeinsamFürSechzig. 

Die Geschäftsleitung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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