In der zweiten Hauptrunde des Toto-Pokals ging es für die Löwen am heutigen Mittwoch zum BSC Bayreuth-Saas, der sich als letzter Kreissieger den TSV 1860 München als Gegner ausgewählt hatte. Das Spiel im Hans-Walter-Wild-Stadion vor 2800 Zuschauer in Bayreuth begann pünktlich um 18.00 Uhr. Vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute für den vor ein paar Tagen verstorbenen Gerd Müller.

Die Mannschaft vom TSV 1860 München legte eine Gedenkminute für den verstorbenen Gerd Müller ein / (c): Fotostand/Wagner via imago

Aufstellung

Trainer Michael Köllner hatte zwei Änderungen gegenüber dem Spiel gegen den SV Birkenfeld vorgenommen. Für Goden spielte Deichmann und statt Djayo durfte Bell von Beginn an ran. Torwart Tom Kretzschmar (40) durfte wie schon in Birkenfeld als Kapitän die Mannschaft auf den Rasen führen. In der Startaufstellung war Yannick Deichmann (20) vertreten, der in der Liga nach seiner gelb-roten Karte für das nächste Spiel gesperrt ist. Auch Tim Linsbichler (22) stand beim Anpfiff auf dem Feld, dazu Fabian Greilinger (11), Lorenz Knöferl (18), Nathan Wicht (24), Marco Mannhardt (28), Maxim Gresler (32), Julian Bell (33), Alexander Freitag (34) und Leandro Morgalla (39). Auf der Ersatzbank: Szekely (ETW, 12), Djayo (21), Wörl (29), Cocic (30) und Ouro-Tagha (35).

Erste Halbzeit

Knöferl hatte zu Beginn zwei Chancen, aber der Torwart von Bayreuth Tscheuschner konnte diese parieren. Die nächste Chance hatte Bell, nach Vorlage von dem rechts Außen spielenden Deichmann, dessen Hereingabe die Latte berührte. Kretzschmar musste in der 9. Minute nach einem Freistoß für Bayreuth klären. In den nächsten Minuten waren die Löwen zwar bemüht, aber waren alles andere als gefährlich vor dem gegnerischen Tor, da der letzte Pass nicht ankam. Nathan Wicht bekam die erste verdiente gelbe Karte in diesem Spiel (16.) nach einem unnötigen Foul. Tim Linsbichler hatte in der 20. Minute die nächste Chance, der Ball ging knapp am Tor vorbei. In der 22. Minute gab es die erste gelbe Karte für die Gastgeber nach einem taktischen Foul. Nur zwei Minuten später gab es das nächste gelb für Bayreuth, nach einem Foul an Linsbichler. Lorenz Knöferl hatte in der 28. Minute, nach einem Zuspiel von Mannhardt, den Torwart von Bayreuth zum 1:0 für den TSV endlich überwunden. In der 35. Minute wurde es noch einmal gefährlich im Strafraum von Bayreuth, was mit einer längeren Behandlungspause von Tscheuschner endete. Tim Linsbichler machte in der 43. Minute per Kopfball das 2:0 für die Löwen. Zwei Minuten später hatte Tim das dritte Tor auf dem Fuß, scheiterte aber am Bayreuther Torhüter, machte aber eine Minute später die 3:0-Führung für den TSV klar. In der Nachspielzeit rettete Tscheuschner erneut gegen Linsbichler.

Tim Linsbichler TSV 1860 München und Moritz Taglieber im Zweikampf / (c): Fotostand/Wagner via imago

Zweite Halbzeit

Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit, die wie die erste Hälfte für die Löwen druckvoll begann. Deichmann hatte nach 3 Minuten die Chance zum 4:0, aber scheiterte am Torhüter. Alex Freitag bekam in der 51. Minute völlig unnötig gelb wegen Ball wegschlagen, er scheiterte 5 Minuten später am Torwart, der 3 Meter vor dem 16er mit der Schulter den Ball abwehren konnte. Bayreuth-Saas wurde nach dem Seitenwechsel erst mal nicht mehr gefährlich für den TSV. In der 60. Minute kam dann Djayo für Linsbichler und Wörl durfte für Deichmann zeigen, was er kann. Nach einem Foul an Greilinger, 18 Meter halb links vor dem Tor, bekam der Kapitän des Gegners die nächste gelbe Karte (63‘). Der anschließende Freistoß von Maxim Gresler ging über das Tor. Milos Cocic wurde in der 71. Minute für Fabian Greilinger eingewechselt. Das Spiel plätscherte dann so ein wenig vor sich hin, richtig gefährlich wurde der TSV erst mal nicht mehr, genauso wenig wie Bayreuth. Ouro-Tagha (35) kam dann noch für gut 15 Minuten für Lorenz Knöferl. In der 81. Minute bekam Mannhardt noch taktisches gelb. Eine Minute später flog Marco Mannhardt mit rot vom Platz, was eine sehr harte und etwas übertriebene Entscheidung des Schiedsrichters war. Die Löwen waren somit die letzten Minuten nur noch mit 10 Mann auf dem Platz. Bayreuth-Saas probierte dann in Überzahl in den letzten Minuten noch alles, allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden. Die zweite Hälfte endete ohne Tor, Endstand 3:0 für den TSV 1860, der somit in der 3. Runde des Toto-Pokal steht.

Alexander Freitag, TSV 1860 München / (c): Fotostand/Wagner via imago

Für den 6./7. September sind die Spieltage für die 3. Runde im Toto-Pokal terminiert.

Titelbild: imago images/Fotostand´

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