Stellungnahme der Regionsbeauftragten der ARGE – Region 2 zur aktuellen Berichterstattung

Am 19.11.2017 fand in Adelzhausen (nicht Burgadelzhausen) die Herbstversammlung der ARGE – Region 2 statt. Neben Vertretern der Fanclubs der Region 2 waren der Präsident des e.V., Herr Robert Reisinger, der Vorsitzende der ARGE, Herr Gerhard Schnell, und die Fanbeauftragte, Frau Jutta Schnell, anwesend.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Nach dem offiziellen Versammlungsprogramm stellte sich der Präsident des e.V., Herr Reisinger, rund 2 Stunden den Fragen und Anregungen der Versammlung. Er beantwortete alle Fragen der Anwesenden sachlich, genau und ausführlich. Die in dem Internetblog „dieblaue24“ veröffentlichten Passagen sind ungenau und aus dem Zusammenhang gerissen. Zu den zitierten Äußerungen nehmen wir wie folgt Stellung:

Herr Reisinger hat auf Nachfrage geantwortet, dass er versucht habe, über die Vertreter und Anwälte von Herrn Ismaik einen Gesprächstermin mit Herrn Ismaik zu bekommen. Er habe aber keine Antwort auf die Anfragen erhalten. In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch dahingehend, dass auch Herr Ismaik seine Handynummer habe. Ohne einen Termin würde er nicht nach Abu Dhabi fliegen, um dann tagelang auf ein Gespräch zu warten. In nächster Zeit sei die Aufsichtsratssitzung der KGaA und man hoffe, dass Herr Ismaik zu dieser Sitzung käme.

Zum Thema Kooperationsvertrag und Kündigung desselben liege seit 16.11.2017 ein Rechtsgutachten vor. Entsprechend dem Beschluss in der Mitgliederversammlung werde er in dieser Woche das Ergebnis mit dem Verwaltungsrat besprechen. Anschließend werde es eine offizielle Stellungnahme geben. Wasserstandsmeldungen gab er keine ab.

Zum Thema Allianz-Arena räumte Herr Reisinger ein, dass er nie ein großer Freund der Allianz-Arena war. Der Auszug aus der Arena und der Wechsel ins Grünwalder Stadion habe aber nichts mit seinen Wünschen zu tun. Die Aufgabe des Herrn Fauser war es, die Insolvenz zu vermeiden und für 2 Jahre eine Fortführungsprognose zu erreichen. In diesem Zusammenhang kam Herr Fauser und auch der Wirtschaftsprüfer von Herrn Ismaik, der die Arbeit von Herrn Fauser noch einmal prüfte, zu dem Ergebnis, dass ein Verbleib in der Allianz-Arena wirtschaftlich nicht darstellbar sei.

Man habe sich im Rahmen einer Sanierungsvereinbarung auf einen Mehrpunkteplan mit Herrn Ismaik geeinigt, der gerade abgearbeitet würde. Darin sei auch der Kooperationsvertrag zwischen der KGaA und dem Verein bezüglich des Nachwuchsleistungszentrums beinhaltet. Wenn die Punkte der Sanierungsvereinbarung abgewickelt sind, endet auch die Tätigkeit des Herrn Fauser. Eine dauerhafte Beschäftigung von Herrn Fauser sei wirtschaftlich für einen Regionalligisten nicht machbar.

Gez.

Jürgen Herdlitschka

Regionsbeauftragter Region2

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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