Insgesamt acht Spielerinnen fehlten Stefan Weishaupt für das Testspiel gegen die zwei Klassen höher spielende SG Petersdorf/Hollenbach. Viele taktische Möglichkeiten hatte der Löwen-Coach damit nicht. Gegen die Spielgemeinschaft aus der Kreisliga konnten die Löwinnen allerdings dennoch gut mithalten. Die wenigen Torchancen der Gäste hielt Löwen-Torfrau Luca Baotic. Für neue Akzente sorgte Stefanie Neubauer, die zum ersten Mal im Löwentrikot auf dem Platz stand. Insgesamt fehlte es den Löwinnen allerdings vor allem im Sturm. Während man die Gegner zu weiten Teilen im Griff hielt, konnten die Sechzger-Frauen im gegnerischen Strafraum nur selten gefährlich werden. Trainer Weishaupt hofft, dass er baldmöglichst wieder auf aktuell verletzte oder kranke Spielerinnen zurückgreifen kann.

Gegen die mutigen und äußerst engagierten Löwinnen setzte sich die Kreisliga-Elf aus dem Augsburger Raum schließlich ab der 52. Minute durch und zeigte, dass der Klassenunterschied zum aktuellen Zeitpunkt noch berechtigt ist. Das 0:1 schoss Franziska Utz. In der 75. Minute traf dann Verena Kraus zum 0:2 und Isabel Dieterich machte in der 85. Minute das 0:3.

Das Spiel war trotz einiger Ausfälle seitens der Löwinnen durchaus engagiert und man sieht im Vergleich zum vergangenen Testspiel eine Weiterentwicklung. Am 2. April können die Frauen dann wieder in der A-Klasse punkten. Erwartet wird der TSV Ottobrunn, der den Löwinnen auf den Fersen ist. Mit 3 Punkten Rückstand wollen die Ottobrunner Damen es dem TSV 1860 noch einmal schwermachen im Aufstiegskampf.

Eine klare Botschaft sendete das Ultra-Kollektiv der Münchner Löwen vor dem Spiel im Hinblick auf die russischen Angriffe gegen die Ukraine. Mit einem Banner forderten sie Friede für die Ukraine. Auch die Frauen-Mannschaft schloß sich dieser Botschaft an.

Impressionen

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
Subscribe
Benachrichtige mich zu:
2 Kommentare
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

Stefan Weishaupt

Danke Arik. Betrachtet man die Tatsache dass 7 der 11 in der 2. Halbzeit vor Beginn dieser Saison noch nie Fussball gespielt haben kann man diese Leistung kaum hoch genug einschätzen.