Der TSV 1860 München hat beim heutigen Auswärtsspiel nicht die Chance genutzt, den Aufstiegsplatz weiter zu festigen. Bei der SpVgg Bayreuth mussten die Löwen eine Niederlage hinnehmen.

Die SpVgg Oberfranken Bayreuth hatte zumindest vor dem Spiel mächtig Respekt vor dem Aufstiegskandidaten TSV 1860 München, der momentan auf dem 2. Platz steht. Im Spiel schockte dann Bayreuth die Löwen vor der Pause mit dem verdienten 1:0. Die Überraschung hielt bis zum Ende des Spiels an. Der Tabellenletzte schlägt die Gäste aus München. Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich Bayreuth gute Chancen, die Löwen hingegen zeigten deutlich weniger offensive Schlagkraft. In der zweiten Halbzeit wurden die Löwen zwar besser, die SpVgg Bayreuth verteidigte aber gut. Und so wurde ein Ausgleichstreffer vermieden.

Niederlage von Michael Köllner mit dem TSV 1860 gegen SpVgg Bayreuth
Michael Köllner, Cheftrainer des TSV 1860 München, sieht gegen die SpVgg Bayreuth eine Niederlage seiner Mannschaft

Weiterhin auf dem 2. Platz in der 3. Liga

Dennoch bleiben die Löwen auf dem 2. Platz. Selbst wenn Ingolstadt sein Spiel am Sonntag um 14.00 Uhr gewinnt, können sie lediglich bis auf einen Punkt herankommen. Denn aktuell haben die Löwen noch einen Vorsprung von 4 Punkten.

Wie hat euch das Spiel gefallen? Wo habt ihr es angeschaut oder verfolgt?

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serkan

Ergebnis ist schwer enttäuschend. Aber der Spielverlauf war schon auch etwas glücklich für Bayreuth. Dann kommt es eben zu solchen Ergebnissen. Chancen für einen Löwensieg oder wenigstens ein Unentschieden waren genug da. Der Kopfball von Bär kurz vor Schluss, den nicht zu machen, ist fast schwerer als ihn reinzuköpfen. Normalerweise kriegt er den unter. Nur diesmal war halt nicht “normalerweise”.

tomandcherry

Ja mei… sowas passiert. Übrigens nicht nur den Löwen.

Zuletzt hatte Bundesliga-Tabellenführer (!) Union Berlin beim Tabellenletzten (!) Bochum verloren.

Gestern der glorreiche Liverpool FC mit “Super-Trainer” Jürgen Klopp gegen Abstiegskandidat Leeds.

Das ist halt das Schöne – weil Unberechenbare – am Fußball. Die “Kleinen” gewinnen ab und zu mal gegen die “Großen”.

Dass wir in Bayreuth nix holen werden, hatte ich schon im Gefühl. Weil’s halt wieder so “typisch Sechzge” war. Einer der Mitkonkurrenten um den Aufstieg, Wehen-Wiesbaden, verliert bereits am Vorabend gegen Duisburg und wir hätten mit einem Auswärtsdreier den Abstand ein bisschen vergrößern können. Seit gefühlt hundert Jahren geht das fast immer in die Hos’n.

Nächstes Wochenende gibt sich Saarbrücken die Ehre, dann zählt’s wieder auf’s Neue.

Gegen Bayreuth waren es drei vergeigte Punkte, die man sich hoffentlich gegen die Saarbrücker wieder zurückholt. Hätte immerhin den Charme, dass die auch nach ganz Oben wollen und wir sie dadurch ein bisschen auf Distanz halten könnten.

Und noch was:

Personaldiskussionen halte ich für unnötig, weil es sich beinahe jede Woche mal zur einen und mal zur anderen Seite neigt.

Gewinnt man: Alles supi, alles toll. Gewinnt man nicht: MK, GG, RR – alle raus!

So wird das in hundert Jahren nichts, wenn man sich wirklich mal wieder eine Etage höher sieht, als potentiellen Zweitligisten.

MK ist kein Wundertrainer, hat seine Eigenheiten, Ecken und Kanten. Trotzdem nervt mich dieses ständige Herumkritisieren an ihm, wenn man nicht jedes Spiel souverän nach Hause bringt.

Ein anderer Trainer hätte keine anderen Spieler zur Verfügung und es ist fraglich, ob der dann auf einmal dem Kobylanski das Laufen beibringt oder dem Lakenmacher zeigt, wo das gegnerische Tor steht.

Und von den inflationsartigen Trainer-Wechsel-Spielchen der letzten Zweitligajahre sind wir mittlerweile ja sehr weit entfernt. Zum Glück!

chemieloewe

Eine Trainerdiskussion ist jetzt u. auch länger noch nicht ein Thema, wer wenigstens einen kleinen u. vernünftigen Schimmer von Fußball hat. Da bin ich bei Dir. Das wäre, wenn überhaupt, vor uns z.B. in Dresden ein Thema, die in den letzten 3 Spielen nur einen Punkt geholt u. dementsprechend 1 Remis+2 Niederlagen eingefahren haben.

Das ist es nicht. Aber Kritik an unnötiger, mäßiger bis schlechter Spielweise ist schon angebracht, wenn es sich nicht um eines von wenigen schlechten Spielen handelt. Klar, ein Grottenspiel wie in Bayreuth passiert halt immer mal wieder, nicht nur uns, anderen auch. Aber, es handelt sich dabei in den letzten 7 Spielen nicht nur um eine mäßige spielerische Leistung, sondern eigentlich um das 6. mäßig bis schlechte Spiel von 7, außer das gegen Wiesbaden, auch wenn damit noch gegen ein schaches Aue u. mit viel Glück gegen Osnabrück gewonnen u. in Dortmund ein schmeichelhaftes Remis erreicht werden konnte. Hinzu kommt die Pleite gegen Illertissen im Bayernpokal. Das in so einem spielerisch schlechten Trend zunehmend berechtigte Kritik laut wird, ist völlig normal. Wie gesagt, ohne gleich den Trainer ansich infrage zu stellen.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
tomandcherry

Servus  Chemieloewe

Doch, die Trainerdiskussion ist halt schon ein Thema. Nicht nur hier im LM, sondern halt auch in anderen meinungsbildenden Internet-Foren. Dort wird schon seit geraumer Zeit lautstark ein neuer Trainer gefordert bzw. die fachliche Kompetenz von M.K. infragegestellt.

Vielleicht hat der “historische Saisonauftakt” bei so manchem “Experten” die Wahrnehmung ein bisschen vernebelt?

Bei dieser Auftaktsiegesserie war schon auch viel Glück dabei, das darf man einfach nicht vergessen bzw. übersehen.

Hätten wir nicht mit fünf (oder waren es sogar sechs?) Siegen in Serie begonnen, sondern mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage, wäre möglicherweise die Euphorie nicht ganz so extrem ausgefallen?

Mir war vollkommen klar, dass dieser durchaus unerwartet erfolgreiche Saisonauftakt zwei Seiten hat und man die weniger schöne noch zu sehen bekommen wird. Nämlich dann, wenn es nicht mehr so erfolgreich weitergeht. Und das erleben wir gerade.

Ich frag’ mich wirklich, was die Fans eigentlich von der Profi-Mannschaft des TSV 1860 München erwarten? Dass jedes Spiel haushoch überlegen und mit vier, fünf Toren Differenz gewonnen wird?

Hallo, das ist die 3. Liga!

Und in dieser Liga passieren beinahe an jedem Spieltag mehr oder weniger große Überraschungen, dass ein vermeinlich “Schwacher” einen vermeintlich “Guten” besiegt.

Im Übrigen haben die “tollen Schanzer” gestern ihr Heimspiel gegen V. Köln mit 1:3 verloren. Auch eine Blamage? Ganz sicher nicht. Eher ein weiterer Beweis, dass in der 3. Liga halt sprichwörtlich “alles möglich” ist.

Dass man wegen “schwacher Spiele” aber gleichzeitig Tabellenplatz 2 einen Trainer zur Diskussion stellt, gibt’s wahrscheinlich exklusiv bei 60 München…

chemieloewe

Ebenfalls servus  tomandcherry ! Stimme Dir zu. Ja, das Thema den Trainer infragezustellen ist bei den unvernünftigen, unrealistischen Erfolgsfans, Ungeduldigen, Grantlern…Dumprbacken u. Kurzsichtigen laufend an der Tagesordnung, wenn mal schwächere Spiele, Niederlagen o. Remis kommen. Halt typisch 60. Bei Dir, mir u. anderen Löwen wird MK trotz mancher Kritik als Trainer deshalb noch lange nicht infragegestellt. Deshalb bezog ich mich auch explizit auf diejenigen Löwen, bei denen dieses Thema lange noch nicht relevant wird: “Eine Trainerdiskussion ist jetzt u. auch länger noch nicht ein Thema, wer wenigstens einen kleinen u. vernünftigen Schimmer von Fußball hat.”

Das solche Spiele wie gegen Elversberg, Ingolstadt, Dortmund, Osnabrück o. Bayreuth auch zur Normalität 3. Liga gehören, wollen manche Leute eben nicht begreifen, wahrhaben o. akzeptieren. 3. Liga ist eben eher mehr Kampffußball statt schöner, exzellenter Filigranfußball der Extraklasse. Und dass in der 3. Liga jeder jeden schlagen kann, haben wir gerade erst wieder an diesem Spieltag nicht nur an unserer Pleite gesehen, sondern auch an den Niederlagen von Ingolstadt, Wiesbaden u. Dresden. Das sollten die Verpeilten u. Blinden, die beim erstbesten Misserfolg Köllner rauswerfen möchten, sich mal überlegen. Aber dazu sind diese abgehobenen, realitätsfremden Leute weder gewillt, noch bereit o. dazu fähig. Das kennen wir bei 60 ja mehr als zur Genüge.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
alexander-schlegel

Ich bin also ein unvernünftiger, unrealistischer Erfolgsfan, noch dazu ein Ungeduldiger, ein Grantler und Dumpfbacke, denn ich stelle Herrn Köllner inzwischen wirklich in Frage. Nach dem sehr guten Saisonstart mit 5 Siegen in Folge, hangeln wir uns in den letzten 6-7 Spielen zwischen “gerade noch gut gegangen” und Vollkatastrophe vorwärts. Natürlich hat man momentan wenig Argumente, wenn die Konkurrenz selbst so ungewöhnlich schwächelt und wir noch auf einem Aufstiegsplatz verweilen. Aber das tröstet mich schon länger nicht mehr, weil ich aus Erfahrung weiß, dass das ganz schnell zu Ende gehen kann und eh nur eine Momentaufnahme ist. Irgendwann fangen sich zwei, drei Spitzenteams und dann werden wir nach hinten durchgereicht, wenn wir weiter so machen.

Ich schaue mir Michael Köllners Leistungen als Trainer, wie wir alle, seit nunmehr gut 3 Jahren an und bin in der Zeit von einem völlig Begeisterten zu einem immer größer werdenden Skeptiker geworden. Ich kann das nicht alles in ein Post packen, was mich an Michael Köllner inzwischen stört, darum nur einige Stichpunkte, die ich auch gegen Bayreuth wieder entdeckt habe:

  • Michael Köllners Spiel funktioniert entweder von Anfang an oder gar nicht. Kommen wir nicht ins Spiel, weil der Gegner auf unsere Spielweise eine gute Antwort gefunden hat, dann arbeiten wir uns an dem gegnerischen System ab und kommen meist auch nicht mehr zurück in die Spur. Kurzum: Es gibt bei Michael Köllner keinen Plan B. Das war schon immer so.
  • Punkt 1 geht gleich in Punkt 2 über: Köllner lässt seine Mannschaft immer nach dem letzten Erfolg spielen und nicht nach dem zu erwartenden Spiel des Gegners. So spielten wir in der selben Formation (4-2-3-1) wie schon gegen Wehen Wiesbaden. Nur hat Bayreuth eine ganz andere Spielphilosophie. Du kannst nicht die kommenden Gegner mit immer dem gleichen System bespielen, außer Du hast phantastische Einzelspieler wie bei den Nebensträßlern oder Manchester City. So bleibt dem gegnerischen Trainer viel Zeit seine Taktik auf uns einzustellen. So verteidigte Bayreuth dieses Mal etwas höher als sonst und schon war es mit der Löwenherrlichkeit vorbei. Es kommt dann z. B. auch keine Antwort auf so eine katastrophale 1. Halbzeit wie in Bayreuth. Er ließ genau so weiter spielen, wie vorher und wechselte dann irgendwann um die 70. Minute aus. Das ist so typisch für ihn. Nur ist da das Spiel schon vollkommen zerfahren und wir rennen mit den frischen Spielern mit der gleichen wenig erfolgsträchtigen Taktik gegen das Bollwerk an. Dabei sprechen wir hier von einem Gegner, der auf nahezu jeder Position schlechter besetzt war als wir. Wenn man nach so einem Spiel nicht in Grübeln gerät, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Zumal das weiß Gott nicht das erste Mal ist, dass wir keine Lösung gegen Defensivmannschaften finden. Es ist eigentlich die Regel.
  • Unser Mittelfeld existiert seit dieser Saison fast gar nicht mehr. Keine Ballpassagen, kein Freilaufen, nichts. Dazu kommen noch merkwürdige Entscheidungen Köllners, wie z. B. den Rieder immer wieder in die Verteidigungskette zurückzuziehen, damit die Außenverteidiger freie Bahn haben. Hört sich gut an, funktioniert nur leider nicht richtig, weil bei schnellem Umschaltspiel des Gegners bei uns im Mittelfeld riesige Löcher dadurch entstehen. Dieses Experiment hat schon gegen Osnabrück überhaupt nicht gut ausgesehen und jetzt, gegen Bayreuth sah es wieder seltsam aus. Gegen Wiesbaden dagegen spielte Rieder seinen klassischen Part und landete zurecht in der Kicker-Elf des Tages.
  • Auch auffällig: Michael Köllners Stammformationen. Das ist ein Kommen und Gehen, ohne dass ich zumindest ein stringentes System dahinter entdecken kann. Die Folge: Nahezu alle Kreativspieler spielen zunehmend außer Form. Das beste Beispiel ist Tallig, bei dem in der Vorbereitung und in den ersten Spielen so richtig der Knoten geplatzt ist und der wirklich erstklassige Spiele ablieferte. Bis er plötzlich auf der Bank landete und nur noch eingewechselt wurde. Die Folge: Der Bursche spielt zunehmend unsicherer und versteht wahrscheinlich auch die Welt nicht mehr. Kobylanski und Boyamba sind ähnliche Fälle. Mal vertraut man ihnen, dann lässt man sie wieder fallen und irgendwann sind sie in einem kreativen Loch. Dabei wünschte sich MK einen breiteren Kader. Doch habe ich leider nicht das Gefühl, dass er damit umgehen kann.

Ich lasse es jetzt mal damit bewenden, möchte aber Dir, lieber chemielöwe, folgenden Rat geben: Nicht jeder, der Michael Köllner zu kritisieren hat, ist eine Dumpfbacke oder Ahnungsloser. Lass doch Deine überflüssigen Beschimpfungen. Die fallen eh bloß auf Dich zurück Nun habe ich mich bei meiner Kritik jetzt auf rein sportliche Aspekte beschränkt. Dabei könnte ich auch sonst viele Sprüche und Einmischungen unseres Trainers in Sachen (Vereins-) Politik, seine einseitige Bevorzugung eines bestimmten Bloggers und tausend andere Merkwürdigkeiten noch anführen. Michael Köllner weiß schon immer ganz genau, bei wem er sich lieb Kind machen muss um selber gut über die Runden zu kommen. Dabei halte ich ihn für einen in vielen Dingen limitierten Trainer. Jetzt auch noch von Gorenzels Seite über einen weiteren neuen Vertrag nachzudenken, kann ich nicht nachvollziehen.

Bine1860

Ja das sehe ich auch so und verstehe nicht , wie es nach dem so positivem, begeisterndem Anfang so umschlagen könnte.Ich glaube wohl zu wissen warum, umso unverständlicher ist es..

_Flin_

Ich hab das Spiel erst ab der 65.Minute gesehen. Da haben eigentlich nur die Löwen gespielt. Es wurden gegen einen sehr defensiven Gegner Chancen herausgearbeitet, die dann nicht verwertet wurden. Kann passieren.

chemieloewe

Wiedermal ein Grottenspiel von uns u. dadurch völlig berechtigt beim Letzten Bayreuth verloren. Seit Elversberg, außer gegen Wiesbaden, haben wir mäßige bis schlechte spielerische Leistungen geboten. Das sind in 7 Ligaspielen 6 mäßige bis schlechte Leistungen+die Pleite gegen Illertissen im Bayernpokal. Ich befürchte, dass das sehr gute Spiel mit Sieg gegen Wiesbaden vielleicht nur ein Strohfeuer war.

Habe langsam den Eindruck, Köllner verzockt sich weiter u. er kommt mit seiner Aufstellung, Spielerpositionierung, Taktik u. Spielweise nicht klar, um unsere Mannschaft so auf unsere jeweiligen Gegner vorzubereiten u. einzustellen, dass wir besser u. erfolgreicher Fußball spielen. Mir scheint, Köllner schafft es oft nicht, aus den vielen guten Spielern, die wir haben, eine optimale Mischung/Zusammenstellung auf den Platz zu bringen, um uns damit, neben der Taktik, auch personell bestmöglich auf die jeweiligen Gegner einzustellen. Dazu zählt auch die häufig fehlende Entschlossenheit u. richtige Lösung von MK, während des Spiels, wenn er es überhaupt macht, zeitig genug effektiv u. erfolgreich, richtig u. wirksam Taktik u. Spielweise umzustellen, einschließlich Positionsumstellungen u. Einwechslungen, um den Gegner u. das Spiel besser in den Griff zu bekommen, wenn unser vorgegebenes Spielkonzept nicht gut funktioniert. Was ist mit Willsch, Belkahia…o. Wein? Dank der Siegesserie am Saisonbeginn, dem Sieg gegen schwache Auer, einem glücklichen Sieg gegen Osnabrück u. dem überzeugenden Sieg gegen Wiesbaden stehen wir noch auf dem 2. Platz, weil die Konkurrenten aus Wiesbaden, Dresden u. Saarbrücken zu unserem Glück auch öfters gepatzt haben. Ingolstadt zwar auch immer mal, doch die sind langsam aber sicher auf der Überholspur. Können wir gegen Saarbrücken u. auch danach an das gute Spiel gegen Wiesbaden wieder anknüpfen u. liefern sehr gute Leistungen ab, werden wir bestimmt auch erfolgreich sein. Wenn nicht, kippen wir mit solchen Leistungen wie in den vergangenen Wochen, so auch gegen Bayreuth…o. Ingolstadt, sehr wahrscheinlich nach u. nach ins Mittelfeld ab. Hoffen wir gegen Saarbrücken auf sofortige Besserung zum Bayreuth-Spiel. Dann wären meine Sorgen schnell wieder verflogen, natürlich nur, wenn es auch danach gut weitergeht.

Last edited 1 Monat zuvor by Chemieloewe
sechzga

Von dem Auftritt der Löwen in Bayreuth bin ich masslos enttäuscht. Es war wieder mal ein Grottenkick .
Miserable Passgenauigkeit, viel zu wenig Tempo und Aggressivtät schon in Halbzeit 1. Auch nach dem Wechsel wurde das bis auf die Schlussphase nicht richtig besser. Die Mannschft hat wie in Osnabrück, Elversberg, Dortmund nie richtig ins Spiel gefunden….

Die Aufstellungen vom Trainer kommen mir mittlerweile immer öfter
spanisch vor. Irgendwie scheint Köllner Probleme mit dem großen Kader zu
haben. Manche Nominierung und Einwechslung wirkt beliebig. Immer neue
Zusammenstellungen und Spielpositionen fördern nicht gerade Spielfluss
und Eingespieltheit. Viele Spieler verbessern sich nicht mehr.

Seien wir doch mal ehrlich. Ist 60 wirklich berechtigter Ligafavorit und gehört rein sportlich eine Liga höher eingruppiert?
Uneingeschränktes Zweitligaformat haben derzeit mMn nur 4-5 Spieler.(Hiller, Verlaat, Morgalla, Bär und ?). Diese würden wohl auch Vertragsangebote aus der 2.Liga bekommen….
Einige Puplikumslieblinge und feste Größen scheinen mir aber deutlich überschätzt. Sie sind in der 3. Liga aus verschiedenen Gründen genau richtig aufgehoben. Ich denke da an Deichmann, Steinhardt, Tallig, Rieder, Greilinger, Vrenezi aber auch Laakenmacher. bei
dem einen mangelts rein technisch, bei anderen an taktischem Verständnis, bei wieder anderen an Physis, Psyche oder Konstanz.
Eine Gruppe von Spielern kommt nach oder mit langwierigen Verletzungen, warum auch immer, nicht mehr richtig in Tritt… (Lex, Willsch, Moll, Wein, Kobylanski). Vielleicht sollte man da bei dem ein oder anderen in der Winterpause von Vereinsseite einen ehrlichen Schnitt machen, ähnlich wie bei Mölders ein Jahr zuvor.

Die Mannschaft profitiert tabellarisch noch von dem Startrekord und der Schwäche mancher Konkurrenten. Aber in der Verfassung der letzten Wochen, so fürchte ich, wird sich das mit einem Aufstiegsplatz bald erledigen.
Wir müssen uns noch irgendwie in die WM-Pause retten, dann brauchts wieder eine konzentrierte Vorbereitung und Neustart.

Aymen1860

Konnte heute nur den Liveticker verfolgen. Das Ergebniss ist auf jeden Fall enttäuschend.