Der TSV Haching München musste gegen WWK Volleys Herrsching eine Niederlage hinnehmen, konnte jedoch zumindest gegenüber dem oberbayerischen Konkurrenten einen Satz gewinnen. Das Spiel endete mit 1:3 (19:25; 23:25; 25:22; 18:25).

Lediglich 300 Zuschauer waren beim oberbayerischen Duell zwischen dem TSV Haching München und den WWK Volleys Herrschin in der Bayernwerk Arena in Unterhaching zugelassen. Es galt 2G-Plus inklusive Maskenpflicht in allen Bereichen. Haching München musste auch in diesem Bundesliga-Spiel ein Personaldefizit hinnehmen. Trainer Bogdan Tanase musste verletzungs- und krankheitsbedingt auf Libero Mohamed Chefai, Blocker Paul Gehringer und Außenangreifer Patrick Rupprecht verzichten.

Fehlende Souveranität bei Aufschlägen

Um 17.00 Uhr wurde in der Bayernwerk Arena am “Heilige Drei Könige” – Feiertag angepfiffen. Dabei begann Haching München gut. Für eine zeitlang konnte die Mannschaft von Coach Tanase führen. Erst in der Satz Mitte zeigte das Team schwächen. Vor allem bei den Aufschlägen fehlte die Souveranität und individuelle Fehler häuften sich. Herrsching drehte daraufhin das Spiel und gewannen den Satz dann auch ohne Probleme.

WWK Herrsching Volleys

Gelbe Karte fürs Meckern

Die Souveranität setzten die Herrschinger in ihren äußerst gewöhnungsbedürftigen Trikots mit Trachtn-Aufdruck im zweiten Satz fort. Zwar konnte Haching München immer wieder Akzente setzen, doch auch der zweite Satz ging verdient verloren. Auch hier gab es einige Aufschlagfehler. Im dritten Satz ging die Mannschaft aus Unterhaching dann wieder in Führung. Immer wieder gab es seitens der Hachinger auch Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Coach Tanase bekam gelb für sein Meckern.

Gelbe Karte für Meckern

Punktegewinn im dritten Satz

Dennoch konnte der TSV Haching München im dritten Satz die knappe Führung halten und einen Punkt holen. Für die Mannschaft galt im vierten Satz noch einen weiteren Punkt zu holen um damit einen entscheidenden fünften Satz herauszuholen. Anfänglich wirkte der vierte Satz auch ausgeglichen, Haching war jedoch in der Summe nich konstant genug und verlor damit die gesamte Partie mit 1:3.

Libero Lenny Graven, TSV Haching München

Wie ein Klassentreffen …

„Im dritten war sich Herrsching wohl zu sicher, da konnten wir das Momentum nutzen“, so Lenny Graven, Libero des TSV Haching München. „Insgesamt reicht es am Ende leider wieder nicht. Es hat aber viel Spaß gemacht. Spiele gegen Herrsching sind wie ein Klassentreffen, weil ich so viele kenne.“ Lustigerweise hatte Coach Tanase während des Spiels immer wieder unterbunden, wenn seine Spieler mit gegnerischen Spielern gesprochen hatten. Tatsächlich scheinen sich einige gut zu kennen und auch zu verstehen. Wirklich weit weg ist Herrsching von Haching auch tatsächlich nicht.

Der TSV Haching München ist mit seiner jungen Mannschaft weiterhin in der Findungsphase. Fortschritte sind erkennbar. Mit 3 Punkten sind die Hachinger jedoch weiterhin Schlußlicht in der Volleyball-Bundesliga. Noch zwei Spiele gilt es zu absolvieren, dann ist die Saison beendet.

Impressionen

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