Günther Gorenzel ist beim TSV 1860 München in seiner Arbeit in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. So zumindest unsere Einschätzung. Antworten gibt der Geschäftsführer Sport immer auf sehr sachlicher Ebene. So auch im Interview mit Ludwig Krammer von der tz München.

Transfermarkt

Eine massive Verletzung mit langer Ausfallzeit, das wäre ein Grund gewesen auf dem Transfermarkt noch einmal zuzuschlagen, so Günther Gorenzel gegenüber der tz München. “Wir haben einen permanenten Schattenkader von drei bis fünf Spielern auf jeder Position, die wir engmaschig beobachten”, verrät der Geschäftsführer Sport.

Marco Hiller

Die Löwen wissen, was sie an Marco Hiller haben, meint Gorenzel. Das sie andersherum genauso. Hiller weiß, was er an den Sechzig hat. In der aktuellen Phase soll der “Fokus jedes Einzelnen allerdings ausnahmslos darauf liegen, die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten”, so der Österreicher über potentielle Vertragsverhandlungen. Gespräche mit Spielern, deren Vertrag ausläuft, würde Gorenzel spätestens im Oktober aufnehmen: “Es geht letztendlich auch darum ligaunabhängig zu erörtern, wie die Spieler ihre Zukunft sehen und planen.”

Die Konkurrenz

Gorenzel ist vor allem überrascht, wie “stakt sich die Gegner in ihrer Spielweise” auf die Löwen einstellen. Sogar eine Mannschaft wie Braunschweig hätte erst abgewartet und den Löwen das Spiel überlassen. Das sei ein Kompliment aber auch eine große Herausforderung.

Der nächste Gegner: SV Meppen

“Das Meppen jetzt kannst du mit dem der Vorsaison nicht vergleichen, die treten viel offensiver auf, verteidigen brutal nach vorn”, warnt Gorenzel vor dem morgigen Gegner: “Wer glaubt, dass die nächsten Gegner einfacher werden, der täuscht sich.”

Die Einstellung zumindest stimmt aktuell: “Das Lautern-Spiel war der berühmte Schuss vor den Bug. Die letzten zwei Spiele haben gezeigt, dass jeder verstanden hat, worum es geht.”

Das gesamte Interview findet ihr hier: 1860-Sportchef Gorenzel über Saisonstart: „Lautern-Spiel war der Schuss vor den Bug“

Titelbild: imago images/Fotostand

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serkan

Nicht nur die Spieler haben sich entwickelt, auch Gorenzel steht heute anders da, finde ich. Macht einen guten EIndruck. Das Jammerlappentum, das er zu Beginn gepflegt hat (“gorenzeln”), ist weg. Zum Glück! Keine Firma stellt eine Führungskraft ein, damit sie auf offener Bühne über den Arbeitgeber und die Arbeitsbedingungen jammert. Seit Gorenzel das sein lässt, wirkt er viel seriöser.