Nach tz München-Informationen sollen die Kosten für den Verein im Hinblick auf das Rechtsgutachten zum Antrag der Kündigung des Kooperationsvertrages über eine halbe Million kosten. Von 580000 Euro ist die Rede.

Wer nachrechnet merkt schnell, dass der tz dabei ein großer Fauxpas unterlaufen sein muss. Bei einem anzunehmenden Tagessatz von 2500 Euro für einen Anwalt wäre dieser 232 Tage beschäftigt gewesen.

Im Internet gibt es in manchen Bereichen wieder einen großen Aufschrei. Als Fan und als Mitglied des TSV 1860 München sollte man sich auf derartige journalistische Recherchen erst einmal nicht verlassen. Leider ist der tz-Bericht ohne Namen eines Redakteurs versehen, so dass wir nicht direkt nachfragen können, woher diese angebliche Information stammen soll.

Nachtrag:

tz München hat die Summe aus dem Artikel entfernt:

“… die Kosten für den Verein, die das Rechtsgutachten zum Antrag der Kündigung des Kooperationsvertrages auslöst (Anm. d. Red.: An dieser Stelle stand zunächst die Höhe der angeblichen Kosten – den Betrag hat unsere Redaktion nachträglich entfernt): „Darüber gibt der Rechenschaftsbericht des Kassiers auf der nächsten Mitgliederversammlung Auskunft.”

Quelle: https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/robert-reisinger-ismaik-hat-sich-zu-50-1-verpflichtet-1860-muenchen-kann-sich-aufstieg-leisten-9445033.html

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