Die Pressekonferenz nach dem Spiel des TSV 1860 München gegen FC Ingolstadt 04.

In der ersten Halbzeit war es, glaube ich, zu Beginn zu wenig von uns. Ich glaub, wir haben zu langsam Fußball gespielt”, resümiert Michael Köllner nach dem Spiel. In der zweiten Halbzeit habe er durch die Auswechslungen mehr Tempo reingebracht. Die Mannschaft habe alles investiert. Am Ende war es die letzten zwanzig Meter aber zu wenig um ein Tor zu erzielen.

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Direkt auf Youtube: Pressekonferenz nach #M60FCI (08.10.2022). – YouTube
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_Flin_

Ingolstadt hat uns ge au analysiert und uns den Zahn gezogen. Das war dann Pressing + Manndeckung gg Rieder. Somit blieb nur der Weg über Aussen, wo Tallig und Vrenezi 3 Meter Platz am der Außenbahn hat. Und das alles während Greilinger Und Lannert immer schon frühzeitig unter Druck gesetzt wurden.

Köllner hat zwar in der Pause richtig reagiert, hätte das aber schon deutlich früher tun müssen. Wieso z. B. Kobylanski/Deichmann sich nicht zurückfallen lassen, um für Entlastung auf der 6 zu sorgen oder eine Anspielstation zu bieten, bleibt ein Rätsel.

So standen in Hz1 unsere 5 vorderen Spieler meist nutzlos in der Gegend rum. 3 Chancen gab’s. Eineresultierte mMn aus einem von 2 geschenkten Eckstössen (bezeichnenderweise von Verlaat), nachdem Deichmann halbhoch auf den Torwart flankt und der IV den wegballert. Und dann gab es noch einen guten Steilpass über die halblinke Seite. Und einen Fernschuss von Greilinger. D. H. unsere gesamte Offensive war ein Totalausfall in Hz1.

Ich war gestern sehr unzufrieden mit der taktischen Arbeit des Trainerteams.

Last edited 1 Monat zuvor by _Flin_
Andi_G

Aus meiner Sicht muss er irgendwas ändern. Ich weiß nicht was, aber seit der 2.HZ gegen Duisburg ist der Wurm drin.
krass finde ich schon, wie auch heute Lannert, boyamba, Koby, lang und Hiller Performt haben. Unser zentrales Mittelfeld existiert praktisch nicht.

arik

Ich finde nicht, dass der Wurm drinnen ist. Wir sind einfach auf dem Boden der Realität angekommen. Ich fand das schon alles sehr berechnend. Die Gegner wissen doch, wie sie die Köllner Elf in Griff bekommen können.

Aymen1860

Der Trainer sollte dann dafür sorgen, dass sich die Spieler weiterentwickeln und das Spielsystem nicht total ausrechen bar ist. Bei uns ist aber leider vom einer positiven Spielerentwicklung nichts zu sehen.

Sechzgerhelli

Du hast in allen Punkten Recht!

Andi_G

Der Wurm in der Hinsicht dass Spieler wie koby oder boyamba doch deutlich besser Fußballspielen können wie sie es aktuell machen; dass lakenmacher seine Bälle besser annehmen kann; das Tallig und vrenezi ihre Freistöße nicht ständig ins aus ballern müssen.
ansonsten bin ich bei dir. Das gelbe vom ei haben wir auch zu Beginn der Saison nicht gespielt und die Gegner wissen nun wie das köllnerische 4141 zu bespielen ist. Er lässt ja immer den gleichen Stiefel spielen und Gegner wie der FCI und elversberg ziehen einen dann sofort den Zahn.

Sechzgerhelli

Mich erinnert es an das alte System: hohe weite Bälle nach vorne und Mölders- heute Lakenmacher- Werdens dann schon richten. Einfach zu durchschauen und entsprechend zu verteidigen.

arik

Eigentlich eine recht vernünftige Einschätzung seitens Köllner. Aber es muss halt dran gearbeitet werden. So kann man einfach nicht gegen Ingolstadt eine Halbzeit lang spielen.

Sechzgerhelli

Die Einschätzung danach war richtig von Köllner, die Einstellung vorher nicht. Gegen keine Mannschaft der 3.
Liga kann man so eine Halbzeit abliefern! Wenn Köllner so genau analysieren kann was immer falsch läuft, warum kann er dann vorher nicht entsprechend gegensteuern?
Ich lehne mich hier weit aus dem Fenster mit meiner Kritik am Trainer und werde vermutlich Gegenwind kassieren, aber ich finde nicht dass die taktische Ausrichtung noch OK ist.
Und Aussagen wie ” wir haben Ingolstadt in die Karten gespielt” sollte er sich sparen.